Rückblick Waudchutze-Weekend in Engelberg
Ein Bericht von Lisa Egger
Waudchutze Juni 2026
Am 20. Juni 2026 trafen wir uns um 08.00 Uhr am Bahnhof in Langenthal. Wir waren
6 Jungen, 10 Mädchen und 3 Leitende. Im Zug spielten wir ein paar Spiele. Wir mussten dreimal umsteigen. Als wir in Engelberg ankamen, wanderten wir 3 Stunden bis zur Brunnihütte. Unterwegs kamen wir an einem ehemaligen Stall vorbei, in dem Kunstbilder ausgestellt waren. Fast alle Bilder waren in so blau oder schwarz gemalt. Ich persönlich fand das etwas unheimlich. Bei diesem Stall machten wir eine Pause und assen den mitgenommenen Lunch. Oben bei der Brunnihütte angekommen, gingen wir zuerst in unsere Zimmer. Die Jungen hatten ein sechser Zimmer und die Mädchen hatten ein zehner Zimmer. Draussen vor der Hütte war ein kleiner See, der uns alle zum Baden lockte. Die Aussicht von da oben war superschön! Schnell zogen wir die Badesachen an und hüpften ins Wasser. War das eine herrliche Abkühlung! Der See war voller Kaulquappen, die uns um die Beine und Füsse schwammen. Das kitzelte, aber war lustig. Es gab auch noch ein Barfussweg. Da ging es über grosse und kleine Steine, Tannenzapfen, Schlamm, Holzschnitzel und am Ende durch ein Sprudelwasser.

Zum Nachtessen gab es Älplermagronen und ein feines Dessert. Vor dem zu Bett gehen, erzählte uns Cornelia noch eine Geschichte über drei alte Flugzeuge, welche eines Tages wieder zu einer Flugshow antreten sollten. Die Moral der Gutenachtgeschichte war, dass wir unseren Glauben an Gott nicht aufgeben sollten. Danach hüpften wir in unsere Schlafsäcke und schliefen bald darauf müde aber glücklich ein. Am nächsten Morgen strahlte die Sonne uns entgegen. Es gab ein leckeres Frühstück mit Brot, Nutella, Honig oder Cornflakes, dazu Milch und Orangensaft. Um 09.00 Uhr packten wir unsere Sachen wieder in unsere Rucksäcke und liefen los. Die Jungen wanderten oder besser gesagt sprangen voller Energie voraus. Deshalb mussten sie dann auf uns Mädchen warten, da wir es eher gemütlich nahmen. Unten am Bahnhof angekommen, durften wir im Laden etwas einkaufen. Bald darauf kam unser Zug und wir stiegen ein. Nach zweimal Umsteigen und viel Lachen und Schwatzen, kamen wir etwas müde aber wohlbehalten zurück. Es war ein toller und erlebnisreicher Ausflug!