Online Gottesdienst Kirchgemeinde Thunstetten

Wir feiern trotz Corona miteinander Gottesdienst. Vielleicht zeitversetzt, vielleicht individueller aber wir sind alle verbunden durch Jesus Christus. Vom Sonntag um 9:30 Uhr bis am Samstag 18 Uhr ist der aktuelle Gottesdienst online.


Liturgie


Online-Gottesdienst zum 3. Sonntag der Osterzeit

Liturgie, Texte, Textauswahl und Predigt: Pfarrerin Tatjana Carpino Satz

Musik: Johanna Kulke (Geige), Ruth Kulke (Orgel)

Eingangsspiel

Melodie von Edward Elgar


Begrüssung


Loblied

Lied: Gott, du bisch wie d'Sunne (RG 665,1-3)

(mit Vorspiel)

1.

Gott, du bisch wie d’Sunne,/ wo am Himmel staht./

Ohni diich, was wäred miir./ Alles hämmer ja vo diir./

Gott, du bisch wie d’Sunne,/ wo am Himmel staht.  

 

2.

Jesus, Herr und Heiland,/ bisch de Sunnestrahl,/

wo uf d’Ärde abedringt/ und Gott sälber zuen is bringt./

Jesus, Herr und Heiland,/ bisch de Sunnestrahl.  

 

3.

Heil'ge Geischt, du wärmsch öis,/ so wie d’Sunnechraft./

Es nöis Läbe fangt jetzt aa,/ wo Gott für siich bruuche cha./

Heil'ge Geischt, du wärmsch öis,/ so wie d’Sunnechraft.  

 

Text: (zürichdeutsch) Mica Romano 1975 Melodie: Mica Romano 1975 Satz: Ursula Heim 1998 Rechte: Gaby Romano, Hasliberg (TM); Theologischer Verlag Zürich, Zürich (S)

 


Gebet

 


Lesung aus dem Alten Testament

Ezechiel (Hesekiel) 34,15-16.

Predigttext aus dem Neuen Testament

Erster Petrusbrief 2,21 b - 25

 


Predigt zu 1Petr 2,21b-25 - sind wir wie Schafe?


Zwischenspiel

Melodie: Edward Elgar

 


Predigtgebet

 


Lied

Lied: Schon zieht herauf des Tages Licht (RG 556,1-5)

(Mit Vorspiel. Die Tonart war im 12. Jh. typisch für den kirchlichen Gesang.)

1.

Schon zieht herauf des Tages Licht;/ wir flehn zu Gott voll Zuversicht:/

Bewahre uns an diesem Tag/ vor allem, was uns schaden mag.  

2.

Bezähme unsrer Zunge Macht,/ dass sie nicht Hass und Streit entfacht;/

lass unsrer Augen hellen Schein/ durch Böses nicht verdunkelt sein.  

3.

Rein sei das Herz und unversehrt/ und allem Guten zugekehrt./

Und gib uns jeden Tag das Brot/ für uns und alle, die in Not.  

4.

Senkt sich hernieder dann die Nacht/ und ist das Tagewerk vollbracht,/

sei dir all unser Tun geweiht/ zum Lobe deiner Herrlichkeit.  

5.

Dich, Vater, Sohn und Heilger Geist,/ voll Freude alle Schöpfung preist,/

der jeden neuen Tag uns schenkt/ und unser ganzes Leben lenkt. Amen.  

 

Text: Friedrich Dörr 1978 nach dem Hymnus «Iam lucis orto sidere» 8. Jh. (Ambrosius von Mailand 4. Jh.?) Melodie: Einsiedeln 12. Jh. / Antiphonale Romanum 1912 Satz: Andreas Marti 1998 Rechte: Caritasverband, Eichstätt (T); Verein zur Herausgabe des Gesangbuches der Evangelisch-reformierten Kirchen der deutschsprachigen Schweiz, Zürich (S)

 


Fürbittengebet

[Kurze Stille für Ihre persönlichen Anliegen]

Unser Vater im Himmel
Geheiligt werde dein Name
Dein Reich komme

Dein Wille geschehe
Wie im Himmel
So auf Erden

Unser tägliches Brot gib uns heute
Und vergib uns unsere Schuld
Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern

Und führe uns nicht in Versuchung
Sondern erlöse uns von dem Bösen
Denn dein ist das Reich
Und die Kraft
Und die Herrlichkeit in Ewigkeit

Amen


Schlusslied

Lied: Gott ist gegenwärtig (RG 162,1.5-7)

(mit Vorspiel)

1.

Gott ist gegenwärtig./ Lasset uns anbeten/und in Ehrfurcht vor ihn treten./

Gott ist in der Mitte./ Alles in uns schweige/ und sich innigst vor ihm beuge./

Wer ihn kennt,/ wer ihn nennt,/

schlag die Augen nieder;/ gebt das Herz ihm wieder.  

 

5.  

Du durchdringest alles;/ lass dein schönstes Lichte,/Herr, berühren mein Gesichte./

Wie die zarten Blumen/ willig sich entfalten/ und der Sonne stillehalten,/

lass mich so/ still und froh/

deine Strahlen fassen/ und dich wirken lassen.  

 

6.

Mache mich einfältig,/ innig, abgeschieden,/ sanft und still in deinem Frieden;/

mach mich reinen Herzens,/ dass ich deine Klarheit/ schauen mag in Geist und Wahrheit;/

lass mein Herz/ überwärts/

wie ein Adler schweben/ und in dir nur leben.  

 

7.

Herr, komm in mir wohnen,/ lass mein Geist auf Erden/ dir ein Heiligtum noch werden;/

komm, du nahes Wesen,/ dich in mir verkläre,/ dass ich dich stets lieb und ehre./

Wo ich geh,/ sitz und steh,/

lass mich dich erblicken/ und vor dir mich bücken.

 

Text: Gerhard Tersteegen 1729 Melodie: Joachim Neander 1680 Satz: nach Joachim Neander 1680 und Zürich 1727

 


Segen

Segensworte von Pierre Stutz aus: Begleitet von guten Mächten, Segensworte für ein ganzes Leben, Herder, Freiburg i.Br. 2004, S. 68

 


Ausgangsspiel

Melodie: Edward Elgar

Mitteilungen und Chilek@fi

Gerne mache ich Sie auf unsere weiteren Angebote aufmerksam, die Sie auf unserer Webseite finden.

  • Sei es, um Hilfe zu bekommen, sei es um zu helfen oder um Gemeinschaft zu pflegen: "Mobile Boten" und "Aktion 7/7"
  • Möchten Sie jeweils nach dem Gottesdienst am Sonntagmorgen mit mir am Chilek@fi-WhatsApp-Chat teilnehmen? Am Sonntag von 10:45 bis 12 Uhr.

Der nächste Online-Gottesdienst ist wieder hier zu finden ab Sonntag, 3. Mai 2020, wo ursprünglich die Konfirmation gefeiert worden wäre.


Dank

Dank sei allen, die an diesem Gottesdienst mitgewirkt haben und mitgefeiert haben, und ganz besonders beiden Musikerinnen, Johanna und Ruth Kulke.

Die Kirche wird von Regula Strasser dekoriert und ist tagsüber offen.

Die Fotos entstanden in Thunstetten. Die Schafe weiden nahe am Pfarrhaus.

Wir hoffen, Ihnen mit dem Online-Gottesdienst zuhause das Feiern zu ermöglichen, auch wenn die Kirche zwar offen, aber leer bleibt. Doch es ist gewiss: Auch das wird wieder vorübergehen.

Bis dahin, bleiben Sie gesund und zuversichtlich, dass wir noch dieses Jahr wieder gemeinsam in der Kirche feiern dürfen.

Ihre Pfarrerin

Tatjana Carpino Satz